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[Oben angepinnt] Gemeinschaftssinn stärken  

 

(@uprantl)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 18
Themenstarter  

Ehrenamt fördern

Förderung des Vereinslebens


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 Silbereisen
(@Silbereisen)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2
 

Ob es den Alten gefällt oder nicht, es ist nun mal so. Die jungen Leute gehen nicht mehr in die Vereine, die Kirche, die Wirtshäuser. Wenn die UWG das ändern will, muss sie in Dammbach das Internet abschalten. Mit dem Dorfladen ist es genauso. Wer nicht hin will, der geht nicht hin. Egal ob die Bürgermeisterin Amrhein oder Kunkel heißt. 


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 elvau
(@elvau)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1
 

@Silbereisen

Bei den Vereinen gibt es solche und solche. Die Feuerwehr müssen sie schon bei Laune halten. Sonst steht die Gemeinde blöd da. Schade wäre es auch um die Musikvereine. Da sollte auch etwas getan werden. Für den Rest hast du aber recht. Imker, Gartenliebhaber oder Kleintierzüchter können ihr Hobby auch gut ohne Verein. Fußball wird immer gespielt, da muss die Gemeinde auch nicht helfen.

Das mit den Vereinen hat auch Frau Kunkel in ihrem Wahlprogramm. Warum wird immer nur hier bei der UWG gemeckert.

 


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 Silbereisen
(@Silbereisen)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1
 

Bei der UWG stehen im Programm nur kurze Stichworte. Zum Beispiel Jugendarbeit, Solarpark, Wohnmobilstellplätze. Was genau gemeint ist, weiß kein Mensch. Wahrscheinlich die UWG selber nicht. Und da wird halt spekuliert.


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 braxa
(@braxa)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 5
 

Ich war bei Frau Amrhein und bei Frau Kunkel in der Wahlveranstaltung. Dort war es genauso. Aber ich habe auch gesehen, dass Mitglieder der UWG in der CSU-Wahlveranstaltung gesessen waren und jedes Wort mitgeschrieben haben. Bald wird also auch die UWG genauer sagen können, was sie will. Ich glaube, dass beim Wahlprogramm die CSU besser ist.


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 Kant
(@Kant)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 5
 
Veröffentlicht von: @Silbereisen

Bei der UWG stehen im Programm nur kurze Stichworte. Zum Beispiel Jugendarbeit, Solarpark, Wohnmobilstellplätze. Was genau gemeint ist, weiß kein Mensch. Wahrscheinlich die UWG selber nicht. Und da wird halt spekuliert.

Stimme ich zu. Aus einem Stichwort kann man nach und nach immer weiter was tolles bauen, wie ein Fähnchen im Wind mal in die oder die andere Richtung schauen, je nachdem was oder wie es sich besser verkaufen lässt.

 


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 Froschkönig
(@Froschkönig)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2
 

Zum Thema Ehrenamt hätte ich mal eine Frage: Wenn die Geschäftsführerin und Beiratsvorsitzende, Frau Hock,  bei ihrer Gemeinderatskandidatur wirbt: „Seit der Geburtsstunde des Dammbacher Dorfladens vor 4 Jahren bin ich ehrenamtlich für den Erhalt der Nahversorgung in unserem Ort tätig,“ will sie dann damit sagen, sie macht das alles komplett ehrenamtlich, einschließlich der Buchführung durch ihre Firma? Dieser Eindruck wird mir nämlich durch den UWG Prospekt vermittelt. Oder heißt das, sie steht sehr wohl auf der Gehaltsliste  und macht zusätzlich einiges „auch“ ehrenamtlich? Der Unterschied, den dieses kleine Wörtchen „auch“ mit sich brächte ist zugegeben sehr fein aber eklatant und für den Wähler wichtig. Ersteres Verhalten wäre grandios und im Prospekt viel zu bescheiden formuliert.  Letzteres wäre wohl eine Vermischung der Tatsachen und könnte den Begriff des Ehrenamtes beschädigen.


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 Gabi Hock
(@Gabi Hock)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1
 

Lieber Froschkönig

obwohl ich mich lieber mit einem Menschen als mit einem verwunschenen Prinzen unterhalte, werde ich dazu ausnahmsweise antworten, da deine Frage und Überlegung genau auf mich zielen. Diese Antwort in diesem Forum bleibt eine einmalige Ausnahme, da ich bevorzuge, dass Fragen direkt an mich persönlich gestellt werden. Warum ist die Gesellschaft so feige geworden und man spricht nicht mehr miteinander, sondern schreibt nur noch versteckt hinter einem Pseudonym?

Aber nun die Antwort zu deiner Frage:

Ehrenamt heißt für mich Ehrenamt. Das heißt, ich stehe auf keiner Gehaltsliste, bekomme keine Tantieme, bekomme auch keine sonstigen Vergütungen irgendwelcher Art. In den vier Jahren, in denen ich für den Dorfladen gearbeitet habe, habe ich keinen Cent bekommen.

Wenn du nun fragst warum macht sie das. Diese Frage kann dir jeder beantworten, der in irgendeinem Verein umsonst hilft. Weil man an die Dorfgemeinschaft glaubt. Weil man seinen Lebensraum mitgestalten will.

Über den Dorfladen wir gerne diskutiert. Es gibt Leute, die lieben ihn, es gibt Leute, die brauchen ihn nicht und regen sich auf, weil die Gemeinde dafür Geld ausgibt. Dabei investierte die Gemeinde
Dammbach im Vergleich zu anderen Gemeinden bisher nur wenig Geld in den Dorfladen. Dazu muss man wissen, dass bei Dorfladeneröffnungen die Gemeinden oftmals das Gebäude und die Innenausstattung zur Verfügung stellt und den Betrieb in den ersten Jahren mietfrei laufen lässt, bis sich so ein Laden etabliert hat.

Alle die sich in diesem Dorfladenprojekt beteiligen, wissen wieviel Arbeit und Leidenschaft wir bisher in dieses Projekt investiert haben. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir sind nicht noch nicht über den Berg, aber knapp davor. Ob wir den Berg jemals erklimmen werden, hängt von unseren Kunden ab. Nur wenn genügend eingekauft wird, kann der Laden dauerhaft überleben.

Der Dorfladen überlebt auch nur, wenn es genügend Leute, die verschiedene Aufgaben für den Dorfladen umsonst erledigen. Zum Glück gibt es genügend Dammbacher, die sich hierfür ehrenamtlich engagieren. Wenn so ein Laden ohne ehrenamtliche Hilfe überleben könnte, hätten schließlich die Tante-Emma Läden in der Vergangenheit nicht alle zumachen müssen.

Wenn dann Leute, wie du Froschkönig, daran zweifeln, ob man sich wirklich nur ehrenamtlich betätigt oder vielleicht doch was kassiert, dann fühlt man sich zutiefst in seiner Ehre angegriffen. Und dann fragt man sich, warum denkt dieser Mensch so schlecht? Warum ist er so misstrauisch? Und macht es Sinn, meine ganze Freizeit in dieses Projekt zu investieren, wenn dann so darüber gedacht wird? Versteht ein Froschkönig von heute nicht mehr, dass man auch mal was macht, auch wenn man keinen Profit davon hat?

Überhaupt finde ich dieses Forum überwiegend misstrauisch und negativ, vor allen Dingen in Richtung UWG. Wenn ihr Fragen habt, dann geht doch zur Waltraud oder den Gemeinderatskandidaten/-innen und fragt direkt. Es gab Wahlveranstaltungen, es gibt Facebook, eine Webseite der UWG. Überall dort könnt ihr eure Fragen stellen oder sucht den persönlichen Kontakt.

Einen schönen Tag

Gabi Hock


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 Ulrich Prantl
(@Ulrich Prantl)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 10
 
Veröffentlicht von: @Gabi Hock

Warum ist die Gesellschaft so feige geworden und man spricht nicht mehr miteinander, sondern schreibt nur noch versteckt hinter einem Pseudonym?

Dass niemand bereit ist, unter seinem Klarnamen hier zu schreiben, hat mich auch enttäuscht. Einige haben zumindest ihre richtige e-mail-Adresse angegeben. Ich habe angefragt, ob ich nicht den Klarnamen angeben könne. Das wurde abgelehnt. Begründung: man befürchtet Gerede im Dorf und Benachteiligungen in der Zukunft. Letzteres kann ich leider gut nachvollziehen, habe ich doch selbst die Rache von Bürgermeister Roland Bauer erfahren beim Verkauf des Gemeindepfades.


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 Ulrich Prantl
(@Ulrich Prantl)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 10
 
Veröffentlicht von: @Gabi Hock

Überhaupt finde ich dieses Forum überwiegend misstrauisch und negativ, vor allen Dingen in Richtung UWG.

Das Problem der UWG ist wohl, dass sie viele Jahre im Gemeinderat vertreten ist und nach dem Eindruck von vielen Dammbachern praktisch keine entscheidenden Akzente setzen konnte. Sie hat vor allem Bürgermeister Bauer viel zu lange gewähren lassen. Dass da frühere Wähler enttäuscht sind und neue Wähler skeptisch sind, ist zu verstehen. Sie wollen halt, dass die Politiker nicht nur einige Wochen vor der Wahl aktiv sind, sondern auch die 6 Jahre danach.

Frau Kunkel hat da als Neueinsteigerin Vorteile: Versäumnisse und Versagen in der Vergangenheit kann man ihr nicht vorwerfen. Deshalb gibt es wohl weniger Beiträge, die sich mit der CSU/FWG beschäftigen.


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 Josef
(@Josef)
Gast
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 4
 
Veröffentlicht von: @Gabi Hock

Ehrenamt heißt für mich Ehrenamt. Das heißt, ich stehe auf keiner Gehaltsliste, bekomme keine Tantieme, bekomme auch keine sonstigen Vergütungen

Liebe Gabi!

Für den einen ist Geld wichtig, für den anderen Macht und Einfluss. Für die UWG ist der Dorfladen das Wahlkampfzentrum schlechthin. Kunden werden angesprochen , UWG-Kandidaten zu wählen. Das ist Gold wert.

Auch Waltraud Amrhein hat ehrenamtlich bei den Passionsspielen Regie geführt. Jetzt lässt sie verbreiten, dass damit Schluss ist, wenn sie nicht zur Bürgermeisterin gewählt wird. Die Rechnung muss also nicht immer gleich gestellt werden, aber sie kommt.


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(@uprantl)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 18
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @Josef

Jetzt lässt sie verbreiten, dass damit Schluss ist, wenn sie nicht zur Bürgermeisterin gewählt wird.

Ich habe Probleme damit, wenn anonym Tatsachen behauptet werden, die ich nicht kenne und auch nicht nachprüfen kann. Wenn mir Frau Amrhein eine kurze mail schickt, in der steht, dass für sie Wahlerfolg und ehrenamtliche Regie bei den Passionsspielen nichts miteinander zu tun haben, werde ich den Absatz löschen. 

Wenn dieser Zusammenhang von ihr aber tatsächlich hergestellt wird, dann wäre das der Hammer. Wird da doch eine kirchliche Angelegenheit in den Wahlkampf hineingezogen. Alle Passionsspieler, der Kirchenpfleger und der Pfarrer müssten sich dann gemeinsam aufregen. Das haben sie ja aus einem wesentlich nichtigeren Anlass schon einmal geübt. 


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