Hier geht es zu der legendären Bürgermeister-Bauer-Seite

So weit ist in Dammbach bisher noch keiner gegangen!

Bauer Hock in Großostheim hat es wohl etwas zu weit getrieben mit ungenehmigten Baumaßnahmen auf seinen Höfen. Daraufhin erließ die Gemeinde eine Veränderungssperre und das LRA Aschaffenburg verbot die Nutzung eines Mais-Silos. Jetzt fährt er trotzig so lange mit einem auf 6 kmh gedrosselten Traktor auf öffentlichen Straßen, bis er seinen Willen bekommt. Einen Unfall gab es auch schon. Lesen Sie weiter in meinem Blog auf spessartbilder.eu

Denkanstoß aus dem Main-Echo vom 1. 10. 2021:

Die Ge­mein­de Al­ten­buch er­wägt ei­nen Au­s­tritt aus der Süd­s­pess­art-Al­lianz. Das wur­de im Ge­mein­de­rat am Don­ners­ta­g­a­bend pu­b­lik.

Zur Begründung sagte Bürgermeister Andreas Amend, er sehe in der Allianz-Arbeit ein Missverhältnis von Aufwand und Nutzen. Die Ratsmitglieder verständigten sich darauf, jetzt den Vorsitzenden und die Managerin der Allianz zu Gesprächen einzuladen.

Dammbach: Der kleine Bach verschilft, verschlammt, verlandet

In Dammbach gibt es einen kleinen, namenlosen Bach. Den meisten Dammbachern ist er unbekannt, denn er verläuft fast ausschließlich über Privatgrundstücke. In den letzten Jahren ist der Bach immer mehr verlandet, so dass sich sein Wasser auf den angrenzenden Wiesen verteilt. Dadurch verändern sich die ursprünglich recht artenreichen Wiesen deutlich: teilweise verschilfen sie, teilweise breiten sich Binsen aus.

Das linke Bild ist am Samstag, 18.9.2021 aufgenommen. Das rechte wenige Tage vorher. Man sieht: das Wasser fließt nicht ab. Es steht.

….. weiterlesen (Mit Nachtrag vom 3. 10.)

Ein Atommüll-Endlager im Spessart – warum denn nicht?

Unter dieser Überschrift habe ich einen Beitrag auf meiner Seite spessartbilder.eu geschrieben. Ich finde es gelinde gesagt ärgerlich, wenn für teures Geld über Jahre hinweg Fachkonferenzen stattfinden, um einen Endlager-Standort zu finden. Aber sämtliche Beteiligten legen sich vorher fest: Bei mir / uns gibt es kein solches Endlager. Es ist so, wie wenn bei “Bauer sucht Frau” alle Bauern in Wirklichkeit einen Mann suchen und alle Frauen einen kultivierten Chefarzt und nicht einen Bauern. Das kann nichts werden.

Natürlich habe ich auch einen Vorschlag gemacht, wo ein solches Endlager im Spessart eingerichtet werden könnte. Keine Angst: nicht in Dammbach sondern in Heigenbrücken. Mehr zu diesem Thema finden Sie auf meiner Seite spessartbilder.eu

Wie du warst vor aller Zeit …….

Ich habe etwas in ca. 150 Jahre alten Zeitungen geblättert und u.a. folgendes zu Demmbach gefunden:

Für die, die die altdeutsche Schrift nicht lesen können, gibt es eine Übersetzung:

Öffentliche Strafgerichtssitzung des königlichen Bezirksgerichts Aschaffenburg vom 9. bzw 15. Juni 1877.

Anton Brand, Franz Joseph Brand, Johann Franz Brößler und Kilian Brößler, alle von Wintersbach, waren beschuldigt, in der Nacht vom 22. auf 23. Oktober vorigen Jahres Nachts um 12 und um 2 Uhr zu Wintersbach den verpflichteten Nachtwächter Moriz Weis während seiner rechtsmäßigen Amtsausübung tätlich angegriffen zu haben. Er hatte sie auf die Polizeistunde hingewiesen und auf der Straße um Ruhe gebeten. Anton Brand beschimpfte ihn durch unflätige Redensarten und stellte ihm ein Bein. Dann packten ihn alle 4 gemeinschaftlich an, würgten ihn und zogen ihm die Jacke über den Kopf.

Nach dem heute verkündeten Urteil wurde Anton und Franz Joseph Brand von der Anschuldigung eines Vergehens des Widerstandes freigesprochen. Johann Franz und Kilian Brößler wurden wegen des Vergehens des Widerstandes gegen die Staatsgewalt, verübt unter mildernden Umständen, zu einer Gefängnisstrafe von 8 Tagen verurteilt.

Quelle: Aschaffenburger Intelligenzblatt 18. Juni 1877

Eine Reihe weiterer alter Zeitungsberichte habe ich auf meiner Seite Spessartbilder/Dammbach eingestellt.

Geplante illegale Sammlung in Dammbach

Zu Beginn der Woche (12. – 18. 7. 2021) fand ich den unten stehenden Zettel im Briefkasten. Er lag 2 Tage auf meinem Schreibtisch. Dann habe ich am Landratsamt angerufen und gefragt, ob schon jemand die geplante illegale Sammlung in Dammbach gemeldet hat. Die Antwort: Nein, hat noch niemand. Man war aber sehr dankbar für meinen Anruf. Inzwischen wurden Presse und Gemeinde informiert und haben auch darüber berichtet.

Der Vorgang ist aus 2 Gründen aufschlussreich: Zum einen zeigt er das Engagement der Dammbacher (und wahrscheinlich auch der Einwohner der Nachbargemeinden) für ihr Gemeinwesen.

Und zum zweiten zeigt er sehr schön, wie das reiche Deutschland gesehen wird. Man braucht nur einen Wunschzettel zu schreiben. Schon bekommt man kostenlos Autos, Kaffeemaschinen, Computer oder Bruchgold, Schmuck und Besteck. In Deutschland ist das alles ja im Überfluss vorhanden. Genauso wie das Geld: Eine Familie mit 5 Kindern bekommt so viel Kindergeld, dass die Eltern davon (nach ihren Maßstäben) bequem und ohne zu arbeiten leben können. Und an deutsche Vorschriften braucht man sich auch nicht zu halten: Auf dem Zettel müsste der Organisator der Sammlung (mit Adresse) genannt werden und außerdem braucht es eine Genehmigung für eine solche Sammlung. Beides ist aber nicht vorhanden.

Zwei kleine Wunder

Vorausschicken möchte ich folgendes: ein Wunder ist immer eine subjektive Sache. Was also für den einen ein Wunder ist, ist für den anderen eine Selbstverständlichkeit.

Was ist geschehen?

Ich hatte hier einige Bilder vom Dammbach eingestellt. Dabei auch eines, das einen Baumstamm im Dammbach liegend zeigt und darauf hingewiesen, dass hier Handlungsbedarf besteht. Nachdem 2 Wochen lang nichts geschehen ist (meiner Seite geht es wohl genauso wie anonymen Briefen: beide werden ignoriert) habe ich auf der Gemeindeseite das Schadenmelde-Formular ausgefüllt. Schließlich war längerer starker Regen vorhergesagt und damit auch Hochwasser. Und jetzt ereignete sich folgendes: Wenige Minuten nach der Schadensmeldung kam schon die Antwort der Bürgermeisterin: Sie hat die Meldung bekommen und wird sich kümmern. Und das zweite Wunder: Am nächsten Morgen rückte der Bauhof an und beseitigte den Baumstamm. „Weiter so“ kann man da nur sagen.

Die Dammbacher Bürgermeisterin schießt sich ins eigene Knie

Radweg in Dammbach, Wiesenweg
So sollte er werden, der Geh- und Radweg

Unter der Überschrift „Der Schuss ins Knie“ wird berichtet, wie Bürgermeisterin Waltraud Amrhein gegen Grundstückskäufer in Dammbach vorgeht und sich dabei ins eigene Knie schießt: Sie macht den Bau eines lange geplanten und heftig umstrittenen Geh- und Radweges am Dammbach durch eine unüberlegte Aktion praktisch unmöglich. Die Schadenfreude bei den Anliegern ist groß!

In Krausenbach ganz in der Nähe des Dorfladens wurde im Oktober 2020 ein Anwesen verkauft, vorne bebaut und hinten Wiese bis zum Dammbach. Wie üblich informierte der Notar darüber die Gemeinde und fragte, ob ein Vorkaufsrecht besteht und ob dieses ausgeübt wird. Jetzt wurde die Bürgermeisterin Waltraut Amrhein aktiv. Sie öffnete die Trickkiste, die ihr ihr Vorgänger im Amtszimmer stehen gelassen hatte und fand schnell passendes. ….. weiterlesen „Der Schuss ins Knie“

Wegen der umfangreichen Zitate ist der Artikel eigentlich schon zu lange geworden. Einige Bilder zu dem Thema zeige ich deswegen in einem extra Beitrag „

In Dammbach alles wie gehabt!

Bisher hat die neue Bürgermeisterin Waltraut Amrhein mit ihren Newslettern versucht, sich als eine Kümmerin darzustellen, die die kleinen und großen Probleme Dammbachs zum Wohle aller löst. „Allen wohl und niemand weh, so macht es nur die UWG“ war das Motto.
Das hat sich aber inzwischen geändert. Das leidige Thema Vorkaufsrecht am Dammbach ist wieder hochgekocht. Bevor ich zu den Einzelheiten komme möchte ich erst noch einmal grundsätzlich auf das Thema Wiesenweg eingehen.

Nochmals: Der Wiesenweg am Dammbach

Ich habe den Eindruck: der Wiesenweg ist ein ganz großes Mysterium, ähnlich wie in der katholischen Kirche der Heilige Geist. Jeder hat schon von ihm gehört, aber keiner hat genaue Vorstellungen über ihn:

  • Wo soll der Weg genau verlaufen?
  • Wer soll ihn benutzen bzw. welche Aufgabe hat er (nur Fußgänger, auch Radfahrer, nur innerörtlicher Verkehr oder auch überregionaler Fahrradtourismus, Landwirtschaft)?
  • Wie breit soll er sein (in Abhängigkeit von dem vorgesehenen Zweck sind bestimmte Breiten vorgeschrieben)?
  • Welchen Belag und Unterbau soll er erhalten?
  • Ist ein solcher Weg genehmigungsfähig, finanzierbar und mit einem vertretbaren Aufwand versicherbar?

Man hätte mal vor einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine Überraschungsaktion starten sollen: Jeder anwesende Gemeinderat und natürlich auch die Bürgermeisterin bekommen einen Plan von Dammbach und ein Stück weißes Papier. In den Plan sollen sie den genauen Verlauf des „Wiesenweges“ einzeichnen und auf dem Zettel sollen sie die obenstehenden Fragen beantworten. Jeder für sich, ohne beim Nachbarn abzuschreiben. Ich bin mir sicher: das Ergebnis einer solchen Umfrage ist ein großes Chaos.

Informationen über die neueste Entwicklung in Sachen Wiesenweg findet man unter „Ein Schuss ins Knie“ (s.o.)

Alle Jahre wieder…..

braucht der Dammbacher Dorfladen neues Geld. Das deutete sich schon am 12. 11. 2020 an, als der Newsletter Nr. 9 erschien. Dort wurde berichtet, dass der Dorfladen Unterstützung braucht, durch ehrenamtliche Mitarbeit, das Zeichnen von Anteilen und natürlich durch mehr Umsatz. Gerade letzteres dürfte wegen der zunehmenden Konkurrenz schwierig werden: Im Sommer hat in Eschau ein neuer großer Norma eröffnet und jetzt kurz vor Weihnachten ein Edeka-Markt an der ehemaligen B8 kurz hinter Straßlücke, 15 Autominuten von Dammbach entfernt. In Koronazeiten wichtig: der neue Markt ist bei weitem nicht so stark besucht wie z.B. der Bauer-Markt in Elsenfeld, in dem ja auch viele Dammbacher einkaufen.

Amtlich wurde das Ganze dann in der Gemeinderatssitzung am 19. 11. 2020. Ganz am Ende des 10-seitigen Protokolls steht kurz und bündig: „Die Bürgermeisterin berichtet über den Dorfladen in Dammbach. Die Gemeinde wird weitere Anteile zeichnen. Die Mittel hierfür wurden in den Haushalt 2020 eingestellt. Der Gemeinderat nimmt diese Informationen zur Kenntnis.“  Und noch einmal zum Nachdenken: der Dammbacher Gemeinderat hat dabei nichts zu sagen. Er nimmt nur zur Kenntnis. Auch der Betrag interessiert wohl nicht. Demnächst wird er wohl auch zur Kenntnis nehmen, dass die Caritas-Tagespflege wieder Geld von der Gemeinde bekommt. Höhe des Betrages: egal.

Fachleute bezeichnen die hohen Miete, die der Dorfladen zahlen muss (gesprochen wird von 900 €) als ein ganz großes Problem. Mit ihr habe der Laden keine Chance, dauerhaft eine schwarze Null zu erreichen. Ihr Sanierungsvorschlag: die Gemeinde Dammbach übernimmt die Mietzahlung dauerhaft oder sie stellt dem Dorfladen die leerstehenden Räume der ehemaligen Dammbacher Ratsschänke kostenlos zur Verfügung. Der Dorfladen zieht dann um.

DPD: Regionaler Feiertag in Dammbach

Da hat wohl der Zusteller von dpd keine Lust gehabt, mit einem kleinen (ca. 1 kg) Paket in das abgelegene Dammbach zu fahren. Festzuhalten ist: die Post/dhl hat auch an Silvester – wie auch sonst immer – zuverlässig in Dammbach zugestellt. Aber die Begründung, der 31. 12. sei in Dammbach (oder Aschaffenburg) ein regionaler Feiertag, ist zumindest originell. Übrigens_ auch am 2. 1. am 4. 1. und am 5. 1. hat dpd nicht zugestellt. Im Gegensatz zu DHL, die wie immer zuverlässig unterwegs war.
Bei DPD steckt da wohl System dahinter. Mir ist es schon öfter passiert, dass ein Paket tagelang nicht ausgeliefert wurde. Ich habe den Verdacht, dass den Fahrern erlaubt (oder vorgeschrieben) wird, dass sie entlegenere Orte nur dann anfahren, wenn eine auskömmliche Menge an Paketen zusammengekommen ist. Meine Konsequenz: ich kaufe nicht mehr bei Händlern, die ausschließlich über DPD versenden.

DPD Dammbach

Wie umgehen in Dammbach mit anonymen Schreiben?

In ihrem jüngsten Newsletter berichtet die Bürgermeisterin, dass es wohl mehrere anonyme Briefe zu dem Thema „Ablagerungen in Dammbach“ gegeben hat. Nicht nur den einen, der in der letzten Gemeinderatssitzung vorgelesen wurde. Jetzt sollte sie folgenden Schluss ziehen: Da gibt es ein Thema, das viele Menschen stark beschäftigt. Ich muss mich darum kümmern und es zur Chefsache machen. Nicht mauschelnd in irgendwelchen Hinterzimmern, sondern öffentlich.
Ihre Reaktion aber ist: „Hierzu möchte ich sagen, dass in Zukunft anonymen Briefen nicht nachgegangen wird.“  ……. Lesen Sie weiter unter „Wie umgehen in Dammbach mit anonymen Schreiben?“

Ablagerungen in Dammbach: Ich schreibe nichts dazu!

"Was keiner wagt"Gedicht von Goethe

Zum Thema Ablagerungen in Dammbach werde ich trotz verschiedener Anregungen vorderhand nichts schreiben. Weder über die unmittelbar am Bach noch über die am Triebweg oder im Wintersbacher Privatwald. Diese Seite beschäftigt sich mit der Dammbacher Lokalpolitik, nicht mit den Sünden einzelner. Auch in Streitigkeiten unter Nachbarn mag ich mich nicht hineinziehen lassen.

Wer glaubt, dass gegen die Ablagerungen (oder gegen andere Missstände) etwas geschehen muss, der möge das Gedicht rechts lesen und dann entsprechend handeln. Es stammt wohl nicht von Goethe, sondern von dem katholischen Theologen und Priester Lothar Zenetti.

Also auf geht´s. Es ist keine Sünde, den Empfehlungen eines katholischen Priesters zu folgen!

Das Schild steht übrigens in Schippach unterhalb der Pius-Kirche. Über diese Kirche und ihre bemerkenswerte Geschichte finden Sie mehr unter https://spessartbilder.eu/elsavatal-2/#Die_PiusKirche_in_RueckSchippach

Verkehrsbelastung Dammbach

Bei Dammbach-aktuell wurde eine Powerpoint-Präsentation über das große Expertentreffen zum Thema „Verkehrsentlastung in Dammbach“ eingestellt. Darin steht u.a.: „Laut Polizei in Dammbach kaum Geschwindigkeitsüberschreitungen“. Niemand hat offensichtlich der Polizei widersprochen. Das heißt, keiner der Dammbacher hat sich auf die Sitzung vorbereitet. Sonst hätte er sich einmal die sehr sorgfältig erhobenen und ausgewerteten Daten der Verkehrszählung 2015 angesehen. An einer Stelle, wo tempo 50 gilt, wurden Höchstgeschwindigkeiten von 135 kmh und Durchschnittsgeschwindigkeiten von 68 kmh gemessen:

Dammbach Geschwindigkeitskennzahlen

Unter dem Link https://www.uwg-dammbach.de/verkehrsentwicklungda.html finden sich alle Auswertungen, stundengenau und für insgesamt 4 Messstellen.

Jetzt stellen sich natürlich einige Fragen:

Was sind solche Sitzungen wert, wenn die Teilnehmer nicht bereit sind, sich darauf auch vorzubereiten. Man geht da hin, wie man zum Stammtisch geht und entsprechend ist auch das Ergebnis. …….

Weiterlesen unter Verkehrsbelastung in Dammbach

Die verdorrte Allianz Spessartkraft

Schild Spessartkraft

Dammbach ist von Anfang an Mitglied der Allianz Spessartkraft. Vor 5 Jahren, im Frühjahr 2015 wurde in Heimbuchenthal eine Eiche als Symbol für Kraft und Stärke dieser neugegründeten Allianz gepflanzt. 10 höchst wichtige Persönlichkeiten haben gleichzeitig die Schaufeln geschwungen. Die Eiche steht immer noch und sie ist immer noch ein Symbol für die Allianz Spessartkraft. ……..

Zum Beitrag „Die verdorrte Allianz Spessartkraft

Die Zeit nach Bürgermeister Bauer hat begonnen

Die UWG-Bürgermeisterin Waltraud Amrhein hat in Dammbach am 1. Mai die Nachfolge von Bürgermeister Bauer angetreten. Offiziell wird sie in der Gemeinderatssitzung am 5. 5. vereidigt. Bei deren Tagesordnung ist mir aufgefallen: Der Vorgänger hält keine Abschiedsrede und wird wohl auch nicht offiziell verabschiedet. Er macht sich still und leise vom Acker. So wie damals sein Freund und Lieblingsgemeinderat Adolf Englert. Ohne große Dankesreden (wofür auch?), ohne Übergabe einer Amtskette und ohne Ehrenbürgerwürde. Damit wollte ich eigentlich auch diese Seite einstellen. Warum ich das vorerst nicht mache, steht hier:

Geschichte wiederholt sich doch!

Auf der einen Seite unseres Grundstücks liegt der Pfad, wegen dem damals diese Seite gegründet wurde. Auf der anderen Seite liegt ein Wiesenstreifen. Knapp 6 m breit, ca. 150 m lang von der Straße bis zum Dammbach und noch darüber hinaus. Der Eigentümer wohnt nicht mehr in Dammbach. Seit Jahren fragen wir ihn hin und wieder, ob er das Grundstück nicht verkaufen will. Vor einigen Wochen waren wir praktisch handelseinig. Und dann kam plötzlich eine Absage ohne jede Begründung.

Wir konnten uns den plötzlichen Sinneswandel nicht erklären und fragten bei Bekannten aus Wintersbach nach. Die Antwort klingt abenteuerlich: Die UWG habe von dem Verkauf Wind bekommen und dann dem Verkäufer für die Gemeinde ein Angebot gemacht, lange bevor sie die Bürgermeisterin stellt. Das ganze stehe in Verbindung mit dem geplanten Radweg. Was genau die UWG mit dem Grundstück plant, wusste unser Bekannter auch nicht. Zwei Möglichkeiten fielen uns ein:

  • Auf dem Grundstück kann als Zugang zum Bach ein Weg geplant sein. Eigentlich eher unwahrscheinlich, denn die Gemeinde hat vor ca. 10 Jahren in weniger als 50 m Entfernung bereits ein solches Grundstück gekauft. Das hat außerdem den Vorteil, dass es bis zum Bach hin aufgeschüttet ist. Es verwandelt sich daher auch nach längeren Regenperioden nicht in einen Sumpf. Vielleicht weiß ja die UWG-Bürgermeisterin gar nichts von diesem Grundstück.
  • Die zweite Möglichkeit wäre infam: Die Gemeinde wollte von unserem Grundstück schon immer einen Teil für den geplanten Radweg (Siehe dazu „Wie Bürgermeister Bauer seine Beute wieder zurückgeben musste„). Sie hat ihn nicht bekommen. Also könnte eine kleine Erpressung geplant sein: Wir haben euer Nachbargrundstück gekauft. Ihr könnt es haben, wenn ihr von eurem Grundstück den hinteren Teil für einen Radwag abgebt. So ähnlich wie wenn früher ein Raubritter die Töchter seines Nachbarn entführt hat und anschließend einen Deal vorschlägt: Du bekommst deine Töchter wieder. Dafür überlässt du mir kampflos deine Burg.

Wie gesagt, die Information stammt aus dritter Hand. Wir haben deshalb an Frau Amrhein als zukünftige Bürgermeisterin geschrieben (Text siehe hier). Weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass e-mails an Frau Amrhein häufig nicht bei ihr ankommen, ging die e-mail sicherheitshalber auch noch einmal an Ralf Schäfer. Wir bekamen auf keine eine Antwort. Wie war doch das Wahlkampfversprechen der UWG Dammbach? „Offen, ehrlich und transparent“!
Auch der andere Nachbar zu dem Grundstück – Gemeinderat Knehrler von der CSU/FWG – wusste nichts von den Vorgängen. Jetzt müssen wir abwarten, was in den nächsten Geheimsitzungen beschlossen wird.

Das Geld wird knapp in Dammbach

Im Wahlkampf war der Umfang der Corona-Krise noch nicht absehbar. Man glaubte, aus dem vollen schöpfen zu können und verteilte großzügig Gelder bzw machte Versprechungen. Unvergessen sind die 30.000 € für die bis heute nicht annähernd fertiggestellte Caritas-Station. Auch für das oben beschriebene Grundstücksgeschäft waren zum Schluss über 30.000 € im Gespräch. Und das, ohne dass man dem angestrebten Radweg ernsthaft näher kommt. Damit muss jetzt Schluss sein. Spätestens über die Kreisumlage dürften die Finanzen von Dammbach massiv betroffen sein. Dabei stehen doch wichtige und teure Projekte an wie z.B. der Kindergarten.

Vorschlag zum Kindergarten

Ganz in der Nähe des heutigen Dammbacher Kindergartens stehen ungenutzt Laden und Produktionsräume der Spessartwebstube. Könnte nicht die Gemeinde versuchen, diese Räume langfristig anzumieten und dann im Trockenbauverfahren für den Kindergarten auszubauen? In 5 oder 10 Jahren kann man dann immer noch darüber entscheiden, ob und in welcher Größenordnung man das Pfarrer-Marschal-Haus renoviert bzw. abreißt und neu baut. Dann weiß man auch, wie sich die Kinderzahlen in Dammbach entwickeln. Jahrelang zeigte der Trend ja unaufhaltsam nach unten. Dann kam die Flüchtlingswelle und in die Neubaugebiete zogen junge Familien. Die Anzahl der Kindergartenkinder stieg stark an und auch die schon verloren geglaubte Grundschule hatte wieder ausreichend viele Schüler. Ob das so bleibt?

Ein großer Vorteil dieser Lösung wäre, dass der Betrieb des Kindergartens ohne Unterbrechungen, Provisorien und Störungen durchlaufen kann.
Allerdings: ich weiß natürlich nicht, was die Eigentümer mit der Immobilie vorhaben. Vor einigen Jahren sollte sie einmal verkauft werden, das scheint aber nicht geklappt zu haben. Aber fragen kostet ja nichts.
Und vielleicht findet sich in der Nähe auch ein Grundstück, wo sich eine Waldgruppe einnisten kann.